Unterstützer von „Rette den Artenschutz“ im Dialog – Axel Oldemeier

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Lieber Axel, magst Du Dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Axel Oldemeier, ich bin Inhaber des Online-Fachhandels diskus-direkt beziehungsweise zierfische-direkt. Ich bin seit 15 Jahren in diesem Bereich selbständig. Unsere Firma hat sich mit diskus-direkt zum einen auf Diskusfische spezialisiert, wir decken aber zum anderen auch die allgemeine Aquaristik über unseren Shop zierfische-direkt ab. Firmensitz ist Osnabrück. Ein klassisches Ladengeschäft mit Öffnungszeiten gibt es nicht, dennoch sind Abholungen möglich.

Warum unterstützt Du die VDA-Initiative „Rette den Artenschutz“?

Mein Team und ich, wir sind insgesamt zu viert, reden oft über Zukunftsoptionen unserer Branche. Uns ist wichtig, dass die private Tierhaltung in Zukunft nicht vonseiten des Gesetzgebers eingeschränkt wird. Einer breiten Öffentlichkeit muss kommuniziert werden, dass Artenschutz nicht mit Importverboten von wild gefangenen Tieren gleichzusetzen ist. Ganz im Gegenteil: Wildimporte können dazu beitragen, den aktiven Artenschutz zu stärken und auch die Habitate wilder Tiere zu schützen. Das ist der Politik und den Entscheidern leider nicht immer klar. „Rette den Artenschutz“ leistet hier wertvolle Aufklärungsarbeit, das unterstützen wir gerne!

Durch Dein Business bist Du am Puls der Aquaristik, welche Herausforderungen haben sich Dir und Deinem Team in letzter Zeit gestellt?

Insbesondere für unser spezialisiertes Angebot bei diskus-direkt stellt sich die Frage, wo wir unsere Diskusfische zukünftig einkaufen. Bisher haben wir ausschließlich Stendker Diskusfische angeboten, dort hat man sich allerdings entschieden, keine Diskus mehr zu züchten. Diese Info kam für uns vor etwa 9 Monaten, also relativ unvorbereitet. Glücklicherweise haben wir als Alternative einen erfahrenen Züchter für Südamerikanische Fische wie Skalare und Buntbarsche gefunden. Mit diesem kooperieren wir ab sofort, er wird exklusiv für diskus-direkt.de züchten und zwar auf Basis von Zuchtpaaren aus der Diskuszucht Stendker, deshalb nennen wir die Nachzuchten Stendker-Linie oder Stendker-Nachzuchten. Für unsere Kunden bleibt das gewohnte Angebot erhalten und unsere Nachzuchten können problemlos mit dem alten Stendker-Bestand vergesellschaftet werden. Es gibt keinerlei Probleme bezüglich Bakterienunverträglichkeiten, da die Tiere ja dieselben Bakterien mitbringen. Wir freuen uns darauf, ab sofort einige Farbschläge unserer Stendker-Linie anbieten zu können und gemeinsam mit unserem Züchter weiter an einem noch breiteren Angebot zu arbeiten.

Wie siehst Du die Zukunft der Aquaristik?

Die Aquaristik ist seit Jahrzehnten ein stabiler Markt. Natürlich ändern sich die Vertriebswege über die Zeit. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Aquaristik auch weiterhin ein nachgefragtes Hobby bleiben wird. Insbesondere werden in den nächsten 15 Jahren Millionen von Menschen aus dem Berufsleben in die Rente wechseln und mit Sicherheit werden einige davon ihr altes Kindheits-Hobby wieder neu entdecken oder ganz neu damit anfangen. Besonders schön ist es natürlich, mit dem eigenen Enkelkind ein Aquarium einzurichten und sich so ein Stück Naturerlebnis nach Hause zu holen.

Bist Du eigentlich Mitglied im VDA?

Ich bin seit vielen Jahren Mitglied im VDA, ich mag besonders die Zeitschrift vda-aktuell und das erfolgreiche politische Engagement des Verbands.

Abschlussfrage: Was treibt Dich an?

Mir ist besonders wichtig, dass die Jugend noch mehr an die Aquaristik herangeführt wird, denn gerade hier können Kinder und Teenager lernen, Verantwortung zu tragen und werden gleichzeitig für den Umweltschutz begeistert. Ebenso motiviert mich, dass viele Menschen im höheren Lebensalter durch die Aquaristik neue Lebensfreude schöpfen und das Hobby ihnen ein bisschen Abwechslung in den manchmal beschwerlichen oder tristen Alltag bringt.

Foto: Axel Oldemeier

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