Bundestagsbeschluss zur Haltung exotischer Tiere: Organisierte Aquarianer und Terrarianer sind kompetente Ansprechpartner

Die Große Koalition hat am 26.11.2020 im Bundestag einen Antrag zu Haltung und Handel mit exotischen Wildtieren zur Abstimmung gebracht (Drucksache 19/24645 https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/246/1924645.pdf).


Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) vertritt die Interessen der Aquarianer und Terrarianer in Deutschland. Zu seinen Zielen gehört die Förderung der Sachkunde, Umweltbildung und des Artenschutzes für die Aquaristik und Terraristik.


VDA-Präsident Jens Crueger betont dazu: „Kompetente Aquarianer und Terrarianer sind absolute Profis auf ihrem Gebiet. Wissenschaft und Zoos profitieren von diesem Wissen und dieser Erfahrung. Und eines ist sicher: Der Vielzahl durch Umwelteinflüsse bedrohter Fische, Amphibien, Reptilien und Wirbelloser lässt sich nur unter aktiver Mithilfe privater Halter begegnen. Kompetente Privathalter sollten daher gemeinsam mit Artenschützern, Zoologischen Gärten und Wissenschaftlern sogenannte ‚Erhaltungsnetzwerke‘ bilden, um bedrohte Fische, Amphibien und Reptilien vor dem Aussterben zu bewahren.“

Der VDA verfolgt und realisiert seit langem Ansätze des Arterhaltes und der Erhaltungszucht bedrohter Fisch-, Amphibien-, Reptilien- und Wirbellosenarten durch private Halter. Er stellt sein diesbezügliches Know How in regelmäßigen Gesprächen politischen Entscheidungsträgern auf allen politischen Ebenen zur Verfügung.