Blog-Artikel aus der Kategorie „Referat NAT“

    Alle Jahre wieder erleiden manche Heimtiere das Schicksal an Weihnachten verschenkt zu werden. Auch wenn das Tier oft ein lange gehegter Wunsch des Beschenkten ist, endet es für das Tier bisweilen im Tierheim oder im Kleinanzeigenteil der Zeitung. Wir sind klar der Meinung: Ein Tier ist kein Geschenk!


    Wir wissen aber auch, dass die Weihnachtszeit ein ein guter Zeitpunkt für die Anschaffung eines Aquariums ist. Das Weihnachtsgeld ist da, ein Aquarium soll schließlich gut funktionieren, und das kostet ein bisschen was, und auch der Fachhandel lockt mit Sonderangebote für sonst hochpreisige Aquarienkombinationen, größer als die Einsteigersets. Ist das Aquarium der Wunsch der Kinder, dann bietet sich Weihnachten eigentlich an, diesen langgehegten Wunsch zu erfüllen. Auch der

    Weiterlesen

    Ende August ging die 18. CITES Vertragsstaatenkonferenz in Genf zu Ende. Mit einigen Ergebnissen, die auch die Heimtierhaltung betreffen und in Zukunft betreffen werden. Die Fische sind in diesem Jahr zwar schon in den Fokus gerückt, aber außer der Listung einiger Hai-Arten, hat des den Heimtiermarkt noch nicht getroffen. Bei den Reptilien sieht es seit einigen Jahren schon anders aus. In der nächsten VDA-aktuell gibt es einen ausführlichen Bericht zu den Trends und Ergebnissen der 18. COP.


    Die wichtigsten Information für Reptilienhalter gibt es vorab hier:


    Tokkeh (Gecko gecko) Foto: Ingo Kober


    Der Tokkeh hatte bisher keinen Schutzstatus und wurde nun in den Anhang II des WA aufgenommen. Das bedeutet, dass Halter dieser schönen Tiere nun verpflichtet sind ihre Tiere,

    Weiterlesen

    vda-online.de/easymedia/image/984/

    Dr. Markus Baur ist Fachtierarzt für Reptilien und Leiter der Auffangstation für Reptilien, München. Anlässlich des Welt-Schlangentages 2018 sprach er mit uns über Schlangen und ihre Halter.


    Halten Sie privat Schlangen?

    Nein, ich halte privat Schildkröten und habe nur beruflich mit Schlangen zu tun.


    Wie viele Tiere leben aktuell in der Reptilienauffangstation?

    Im Moment haben wir in der Auffangstation etwa 1200 bis 1300 Tiere. Das sind vor allem Reptilien von der Eidechse über die Riesenschlange bis zum Alligator. Wir nehmen aber auch andere kleinere exotische Tiere wie Waschbären, Silberfüchse oder Affen auf, die wir zum Teil von Tierheimen übernehmen, mit denen wir kooperieren. Neben Schildkröten machen die Schlangen den größten Teil der

    Weiterlesen

    vda-online.de/easymedia/image/982/


    Der 16. Juli ist Weltschlangentag. Aktionen und Informationsveranstaltungen an diesem Tag sollen dazu beitragen Vorurteile gegen Schlangen abzubauen und ihren biologischen Nutzen betonen.

    Bei uns Deutschland gibt es nur wenige und nur harmlose Arten, die uns nur selten begegnen. Angeheizt durch die öffentliche Diskussion über die Haltung von "Exoten" und wiederholte Berichterstattung über entwichene oder ausgesetzt Tiere, vermuten Viele beim Anblick einer Schlange sofort, es mit einem fremdländischen Gefahrtier zu tun zu haben. Dabei kommt es immer wieder vor, das einheimische, streng geschützte Arten wie Ringelnattern von unkundigen Menschen getötet werden. Darum ist es wichtig, dass die allgemeine Kenntnis über einheimische Schlangen besser wird.

    Es

    Weiterlesen

    Das VDA-Referat NAT hat auf die Aufforderung des BMEL hin Ende Januar 2018 in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen seine Änderungsvorschläge zu der dem Verband aus dem BMEL vorgelegten Überarbeitung der Mindestanforderungen zur Haltung von Aquarienfischen aus dem Jahr 1998 eingeschickt. Die wesentlichen Punkte waren:

    • Definitionen und Begriffe: Einige Begriffe, die im derzeitigen Vorschlag des Gutachtens aufgeführt sind, sind ggf. missverständlich und bedürfen nach unserer Meinung einer teilweisen oder gründlicheren Überarbeitung. Der derzeitig vom BMEL vorgeschlagene Titel für das Gutachten beinhaltet mit der Verwendung des Begriffs „Süßwasserfische“ sinngemäß nicht nur die Haltung von Aquarien- oder Zierfischen (vgl. BMELV (1998). Mindestanforderungen an die Haltung

    Weiterlesen

    Eine Wasserspinne, früher auch Silberspinne genannt, Argyroneta aquatica, in ihrer Luftblase beim Verspeisen eines gefangenen Wasserflohs. Das Fressen funktioniert nur in Luft, weshalb die Spinne mit Hilfe ihrer Spinnseide eine Taucherglocke bauen muss, da die Spinne - wie alle Spinnen - ihre Nahrung ausserhalb ihres Körpers verdaut.


    Weiterlesen

    Die Grundwanze, Aphelocheirus aestivalis, kann aufgrund einer besonderen Atemstruktur, eines Plastrons, zeitlebens untergetaucht am Boden von Gewässern leben und dabei den Sauerstoff atmen, der aus dem Wasser in ein Luftpolster diffundiert. Die Tiere sind jedoch an nicht zu warme und vor allem relativ schnell fliessende Gewässer gebunden. Den ersten Wanzen begegnete ich beim VDA-Jugendcamp 2012 wo wir sie in der Warnow fanden. Später fanden die Wanzen mich, als ich beim Kanufahren von einer Wanze in den Fuß gestochen wurde. Die Tiere haben sogar im Aquarium Eier abgelegt, zur Aufzucht kam es aber leider nicht.
    Wer ein bisschen was über das besondere Atmungsverhalten der Tiere informieren möchte, kann das hier nachlesen. Es soll voin den Tieren auch geflügelte Formen geben.


    Weiterlesen

    Die ersten Ergebnisse der EXOPET-Studie sind online. Diese Studie zielte auf die Situationsanalyse der Heimtierhaltung in Deutschland. Der VDA hat zusammen mit der DGHT und dem BNA als Halterverbände an der Studie mitgearbeitet. Ein Mitglied des VDA-Referat NAT war zudem externer Fachgutachter. Die ersten Ergebnisse finden sich hier.
    Nachtrag: Mittlerweile sind unter dem link auch die Ergebnisse für die Fische zugänglich. Ganz nach unter scrollen un die pdfs runterladen.

    Weiterlesen

    Die Eier der relativ großen einheimischen wasserlebenden Stabwanze, Ranatra linearis, abgelegt in einem Stück Schilf. Die Eier werden bevorzugt in alte Pflanzen gelegt. Damit die Eier während der Entwicklung nicht ertrinken, gibt es zwei sonderbare Gebilde, die offenbar als "Schnorchel" dienen. Mit ein wenig Glück kann man die Gelege im Frühjahr entdecken.


    Weiterlesen

    Diese kleine Wanze, der Bachläufer (Velia caprai), lebt an Bächen und kleineren Flüssen wo sie auf der Wasseroberfläche unterwegs ist. Wie viele Wasserwanzen ernährt sie sich räuberisch von anderen kleinen Gleidertieren, die sie auf der Wasserobefläche findet. Hier saugt sie gerade eine Drosophila aus, die ich ihr im Aquarium zum Fressen gegeben habe.


    Weiterlesen