Grundlagen Aquarienwissen

Grundlagen Aquarienwissen
Tipps zur Aquarienpflege
Regelmäßige Aquarienpflege, mit etwas Überlegung vorgenommen, erfordert nicht viel Zeit und hält die Welt im Glas sauber und stabil. Empfehlenswert ist ein vierzehntägiger Reinigungsturnus. Am besten sucht man sich vor der Arbeit alles zusammen, was man so braucht, nämlich einen Eimer, einen nicht zu dünnen Schlauch, eine Klinge für die Scheibenreinigung, einen Schwamm und ein Handtuch.




Es ist Vorsicht angesagt
Natürlich bleiben die Fische im Aquarium, ebenso Steine, Wurzeln, Pflanzen und der Bodengrund. Unseren Eingriff soll man so wenig spüren wie eben möglich. Deshalb bewegen wir uns vor und später auch im Aquarium vorsichtig, ohne plötzliche Bewegungen. Aber auch unsere eigene Sicherheit sollten wir nicht vergessen und vor dem Hantieren im Becken alle elektrischen Geräte


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Fischtransport und erste Probleme
FischtransportAquarienfische transportiert man in Plastikbeuteln, die ein Drittel Wasser und zwei Drittel Luft enthalten. Dabei ist die Wassermenge zweitrangig - aber Sauerstoff muss reichlich vorhanden sein. Das durch den Transport bedingte leichte Schütteln schadet normalerweise nicht, sondern reichert das Wasser mit Sauerstoff an. Wer längere Zeit mit der Tüte unterwegs ist, sollte sie zwar warm halten, sich aber nicht ängstigen: Aquarienfische werden in nicht unbeträchtlicher Stückzahl in Plastikbeuteln verschickt und halten - richtige Vorbereitung vorausgesetzt - durchaus 24 Stunden und länger darin aus.

Ein vorübergehender Temperaturabfall bis auf etwa 20° C schadet den meisten Exoten ebenfalls nicht, wenn man die Temperatur des Transportwassers später allmählich an die


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Vor dem Kauf - und wenn es soweit ist
Leider macht es keinen Sinn, ein Aquarium sofort nach dem Einrichten mit Fischen und Wirbellosen zu besetzten. Es heißt also erst einmal abwarten!

Das Aquarium muss erst "einfahren"
Wenn man Steine, Bodengrund und Wasser einbringt, sollte man das Wasser am besten gleich auf die gewünschte Temperatur von 25 °C erwärmen, damit man sofort die Pflanzen einsetzen und den Temperaturregler einstellen kann. Durch Drehen des Regelknopfes wird mit Hilfe des Kontrolllämpchens der Schaltpunkt ermittelt und dann bestimmt, ob die Temperatur noch etwas höher oder etwas niedriger sein soll. Auch der Filter, der von nun an Tag und Nacht ununterbrochen läuft, wird sofort in Betrieb genommen. Natürlich ist das Aquarium nach dem Einsetzen der Pflanzen auch voll zu beleuchten, selbst wenn noch keine


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Das Gesellschaftsaquarium
Im Grunde scheint es nur natürlich, eine bunte Gesellschaft von Fischen zu pflegen, weil ja auch in der Natur Fische aus verschiedenen Familien gemeinsam vorkommen. Sie nutzen aber die Lebensräume hinsichtlich ihres bevorzugten Aufenthaltes, ihrer Lebens- und Ernährungsweise unterschiedlich und kommen sich nicht zwangsläufig ins Gehege. Das gilt trotz der Tatsache, dass sich etwa räuberische Arten von anderen ernähren, denn diese können sich Nachstellungen zumindest soweit entziehen, dass der Arterhalt nicht in Frage gestellt wird. Im Aquarium sieht das wegen der räumlichen Voraussetzungen aber anders aus.









Spontankäufe und Sammelsurien vermeiden
Vor dem Fischkauf sollte man in Erfahrung bringen, ob sich die Arten untereinander vertragen und so


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Wie viele und was für Fische?
Wie viele Fische?
Natürlich sollte man über all diese Dinge Bescheid wissen, bevor man ein Aquarium besetzt. Es leuchtet sicher ein, dass man nur bedingt kleine und große, hektische und träge, aggressive und friedliche Arten kunterbunt mischen kann, ohne Probleme heraufzubeschwören. Und immer stellt sich die Frage, wie viele Fische man denn in seinem Aquarium pflegen kann. Nun, eine pauschale Antwort hilft wenig. Es kommt immer auf die Fische an, die gepflegt werden sollen. Man sollte sich immer fragen, wie viel Raum der einzelne Fisch aufgrund seines natürlichen Verhaltens und seiner natürlichen Lebensweise braucht, um artgerecht leben zu können. Denn nur dann können wir entsprechende Beobachtungen machen und uns durch unser Aquarium faszinieren lassen.





Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Unterschiedliche Fische - unterschiedliche Ansprüche
Wie die Pflanzen, so stellen auch die Fische mehr oder weniger spezielle Ansprüche, unter denen sie sich wohl fühlen. Dabei rangieren die Wasserverhältnisse, Temperatur, pH-Wert, Härte und Wasserbewegung mit an erster Stelle. Aber auch der zur Verfügung stehende Schwimmraum, die Höhe des Beckens, die Einrichtung und die Beleuchtungsintensität sind zu berücksichtigen.




09_01_Pt_scalare_010.jpg



Die Vielfalt der Fische kann man aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln sehen: So werden zwar in der Regel kleinere Arten von etwa 4 bis 10 Zentimeter Gesamtlänge gepflegt, doch bietet die heutige Aquarientechnik durchaus die Möglichkeit, auch noch Arten von 30 cm Größe und mehr passable Bedingungen zu bieten. Natürlich kann man solche Tiere nur in großen Becken halten, was vor allem für


Weiterlesen

0
0
Grundlagen Aquarienwissen
Das Pflanzenaquarium
PflanzenaquariumEin mit Pflanzen dekoriertes Aquarium gefällt, weil die Pflanzen nach Größe, Blattform und Farbe ausgesucht und in Gruppen arrangiert sind. Anhand eines vorbereiteten Pflanzenplanes platziert man die eine oder andere Solitärpflanze (Einzelpflanze) als Blickfang. Solche "Unterwassergärten" haben vor allem in Holland Tradition, weshalb man auch vom "Holländischen Aquarium" spricht. Anlage und Pflege sind recht kompliziert, sodass es umfangreiche spezielle Literatur gibt, die für jemanden, der gerade erst mit der Aquaristik beginnt, keine leichte Lektüre ist. In der Natur gibt es solche Unterwassergärten kaum: Wo tatsächlich üppige Pflanzenbestände vorkommen, herrschen meist wenige Arten oder gar nur eine Art vor.



Welche Pflanze passt wohin?
Für die Hintergrundbepflanzung…


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Natürliche Dekorationsmittel: Rohr, Zweige, Blätter
Auf Fäulnis achten
Tonkin-Rohr und Zweige kann man nicht auf Dauer im Aquarium belassen, und wer keine Saugschmerlen oder Harnischwelse pflegt, die sie sauber halten, wird schon bald weißlichen Beläge feststellen, die er immer wieder abwischen sollte. Nach einigen Wochen oder Monaten werden sich erste dunkle Stellen zeigen. Das Holz beginnt zu faulen und muss entfernt werden. Wie bei Bambus oder Kork beginnt der Zersetzungsprozess meist an den Enden, die im Bodengrund stecken.

Blätter
Auch tote Blätter sind ein empfehlenswertes natürliches Dekorationsmaterial. Auch in der Natur schwimmen unsere Fische über Laubablagerungen oder nutzen sie. Vor allem kleinere Arten (Zwergbuntbarsche, Welse, Messerfische) und Jungfische halten sich zwischen ihnen versteckt und stöbern dort nach Futter.…


Weiterlesen

0
Grundlagen Aquarienwissen
Natürliche Dekorationsmittel: Steine, Wurzeln, Kork
Auch Steine, Wurzeln und andere Dekorationsmaterialen sollte man abspülen oder unter fließendem Wasser abbürsten. Auf gar keinen Fall darf man Reinigungsmittel verwenden.

Steine
Steine nehmen zwar viel Raum ein, gehören aber zu den natürlichen Dekorationsmitteln, die man nutzen kann, um eine optisch ansprechende, natürlich wirkende Unterwasserlandschaft zu gestalten. Außerdem kann man mit ihrer Hilfe den Regelheizer, das Filter-Ansaugrohr und sonstige Gerätschaften oder ihre Zuleitungen verstecken. Auch viele Fische ziehen sich gern vorübergehend unter oder zwischen Steine zurück und fühlen sich nicht wohl, wenn derartige Möglichkeiten fehlen. Manche haben sich in ihrer Lebensweise derart an den Aufenthalt unter, zwischen, auf oder über Steinen derart angepaßt, dass wir für sie…


Weiterlesen

0