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Kritik an der Darstellung der Exotenhaltung

Lesezeit: 16 Minuten

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Immer wieder sehen sich die Halter von Terrarien- und Aquarientieren mit Vorurteilen konfrontiert. Insbesondere die Halterinnen und Halter von Schlangen werden schnell als unverantwortliche Menschen dargestellt, deren Tiere eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen und nur der Selbstinszenierung dienen würden. Auch der vor einiger Zeit auf der Spektrum-Seite veröffentlichte Artikel „Der Reiz des Einzigartigen“ von Lisbeth Schröder weckt diese Assoziationen und war damit Anlass für die Recherchen zu diesem Beitrag. Der Artikel befasst sich allgemein mit der Haltung „exotischer“ Haustiere, definiert aber nicht genau, um welche Tiere es sich dabei handelt. Einerseits wird immer wieder auf die private Großkatzenhaltung als besonders abschreckendes Beispiel verwiesen, andererseits wird auch eine Studie zitiert, die mangelhafte Haltung „exotischer“ Säugetiere (darunter auch Farbmäuse und Farbratten) thematisiert. Die Autorin des Artikels selbst bezeichnete als „Exoten“ „Tiere aus fernen Ländern“. Problematisch an dieser sehr breiten und vagen Themensetzung ist, dass es sich hierbei um eine enorme Bandbreite von Tierarten mit äußerst verschiedenen Ansprüchen und (falls nennenswert vorhanden) sehr unterschiedlichem Gefahrenpotenzial handelt. In dem Artikel wird mehrmals über die private Haltung von Großkatzen berichtet, wobei teilweise auch im selben Satz die Haltung von Schlangen thematisiert wird. So kann der Eindruck entstehen, die Haltung sämtlicher Schlangenarten sei mit der Haltung von Löwen und Tigern vergleichbar. Damit werden nicht nur Vorurteile gegenüber Schlangen als gefährliche Tiere geschürt, sondern die Haltung aller „Exoten“ als genauso unverantwortlich wie die private Haltung von Großkatzen dargestellt.  In dem Artikel stellt die Autorin Hunde und Katzen (auch Rassetiere) als „normale“ Haustiere der Exotenhaltung gegenüber, verweist aber nicht auf die Problematiken bezüglich dieser Tiere, obwohl viele ihrer Kritikpunkte zur Exotenhaltung ebenso auf Hunde und Katzen zutreffen. So entsteht schnell ein verzerrtes Bild. Im Folgenden sollen daher Schlangen hinsichtlich einiger der in dem Artikel beschriebenen Kritikpunkte mit Hunden und Katzen verglichen werden (Schröder 2023).

Welche Schlangen werden gehalten?

Eine Auswertung eines Fragebogens von 2011 im Rahmen einer Dissertation ergab, dass Kornnattern mit 32 % am häufigsten von den befragten Personen gehalten wurden. Ebenfalls häufig wurden Pythons (14%), Königsnattern (12%) und Boas (9%) gehalten. 90% der gehaltenen Schlangen waren ungiftig und die Giftschlangen (insgesamt 10%) wurden nur von 4% der befragten Personen gehalten. Die am häufigsten gehaltenen Giftschlangen (4% der Schlangen) gehören zu den Vipern. Laut Angaben der Befragten handelt es sich bei 85 % der Tiere um Nachzuchten, 3 % der Tiere stammen von Schlangenfarmen und bei lediglich 12 % der Schlangen handelt es sich um Wildfänge (Barop 2011). Langner et al hingegen geben zu bedenken, dass die Herkunft bei über 83 % der gehandelten Amphibien und Reptilien nicht als „wild“ angegeben wird, wobei dies nicht immer der Wahrheit entspreche. Hier sind daher verbesserte Kontrollen erforderlich, wobei Arbeitsgruppen des DGHT hier bereits wichtige Beiträge zur Evaluation der Nachzüchtbarkeit von Reptilien und Amphibien geleistet haben. So können Herkunftsangaben besser überprüft werden (Langner et al 2022).

Gefahr durch Terrarientiere für Menschen im Vergleich zu Hunden und Katzen

Die oft reißerische Berichterstattung über entlaufene Terrarientiere steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Risiko, das durch diese Arten besteht, denn ein sehr geringer Teil der privat gehaltenen Aquarien- und Terrarientiere stellt tatsächlich eine (im Vergleich zu Hunden und Katzen) erhöhte Gefahr für Menschen dar und diese betrifft nur in sehr wenigen Fällen Außenstehende. Die Statistiken zeigen, dass Schlangenbisse durch in Gefangenschaft gehaltene Tiere sehr selten sind und in fast allen Fällen die Eigentümer oder Personen, die beruflich mit den Schlangen interagieren, betreffen (Pardeep et al. 2022 und Warrell 2009). Eine Studie, in der gemeldete Schlangenbisse im Vereinigten Königreich ausgewertet wurden kam zu dem Ergebnis, dass diese Bisse nur in seltenen Fällen (15 im gesamten Beobachtungszeitraum von 2009 bis 2020) schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen bewirkten und nur ein Schlangenbiss im Beobachtungszeitraum führte zum Tod der gebissenen Person (Pardeep et al. 2022). Auch die Auswertung von Warrell, in die auch Daten aus den USA und EU-Ländern einbezogen wurden, zeigt ein ähnliches Bild (Warrell 2009). Bezüglich der Daten aus dem Vereinigten Königreich ist anzumerken, dass Reptilien dort häufiger als Haustiere gehalten werden, als in Deutschland. Im Jahr 2022 wurden im Vereinigten Königreich etwa 2,2 Millionen Reptilien gehalten, in Deutschland im selben Jahr etwa 1,3 Millionen (FEDIAF 2023).

Eine demgegenüber deutlich höhere Gefahr stellen die in dem Artikel als normale Haustiere dargestellten Hunde und Katzen dar, mit denen eine Begegnung (auch eine ungewollte) wesentlich wahrscheinlicher ist. Im Jahr 2022 existierten nach einer Statistik des ZZF in deutschen Haushalten etwa 15,2 Millionen Katzen und 10,6 Millionen Hunde (ZZF 2023). In der Statistik zu Tierbissen machen Hundebisse (60-80% der Fälle) und Katzenbisse (20-30% der Fälle) auch den bei weitem größten Teil der Tierbisse aus. Reptilien und andere Terrarientiere tauchen in dieser Statistik nicht auf. Neben den direkten Schäden durch den Biss selbst besteht auch bei Hunde- und Katzenbissen die Gefahr durch Infektionen. Diese treten bei 10 bis 20 % der erfassten Tierbisse auf, allerdings ist das Risiko bei Hundebissen mit 5 bis 25 % deutlich niedriger als das Infektionsrisiko durch Katzenbisse (dieses liegt bei 30 bis 50 %). Die in der Studie erfassten Tierbisse (vorwiegend durch Hunde, Katzen und kleine Säugetiere) betrafen häufig Kinder. Auch bei Hunden kennen die meisten (etwa 90 %) der Menschen, die von einem Hund gebissen wurden, das Tier persönlich. Hierbei sind aber nicht nur Personen betroffen, die die Tiere besitzen oder betreuen (Rothe, Tsokos & Handrick 2015). 

Die Belastung für die Umwelt und das Tierwohl von Futtertieren

Der BUND Leipzig gibt zwar zu bedenken, dass für Hunde- und Katzenfutter meist Fleischteile verwendet werden, die für den Verkauf für den menschlichen Verzehr ungeeignet (da unbeliebt) sind (BUND Leipzig 2017). Dem widerspricht hingegen beispielsweise Matthias Finkbeiner. Dieser gab gegenüber Quarks zu bedenken, dass für das Futter auch für den Verzehr durch Menschen vermarktbare Tierbestandteile verwendet werden und auch die Schlachtnebenprodukte im Heimtierfutter ebenso Teil der Wertschöpfung seien, wie die für den menschlichen Verzehr bestimmten Tierbestandteile (Finkbeiner Zitiert von Quarks.de 2023). Hier hat also die Wahl des Tierfutters durch die Besitzerinnen und Besitzer einen erheblichen Einfluss auf die durch Hund und Katze bewirkten Belastungen für Umwelt und Tierwohl (Wom 2023).

Ein weiteres Problem durch Katzen sowohl für den Tier- als auch für den Artenschutz ist ihre Jagdaktivität. Diese kann zum einen zu einer Gefährdung einiger Arten führen, ist aber in jedem Fall mit vermeidbaren Qualen für die erbeuteten Tiere verbunden (NABU Leipzig). Der Vogelexperte Lars Lachmann gab in einem auf der NABU-Seite veröffentlichten Interview zu bedenken, dass Hauskatzen in Deutschland meist keine große Gefahr für die Artenvielfalt der Vögel seien. Demgegenüber sieht er eine ernstzunehmende (wenn auch meist übertrieben dargestellte) Gefahr für bedrohte Vogelarten durch verwilderte Hauskatzen, die eine größere Jagdaktivität als Hauskatzen zeigen (Lars Lachmann im Interview mit NABU). Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Katzen (je nach Vogelart und Untersuchungsgebiet unterschiedlich) einen erheblichen bis zu einem Großteil aller flüggegewordenen Jungvögel erbeuten. Sie stellen damit die größte von Menschen verursachte Gefahr für Vögel dar. Den Hauptteil der Katzenbeute machen allerdings kleine Säugetiere aus. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Katzen im Schnitt mehrere Tiere pro Katze und pro Tag erbeuten (Hatlauf et al. 2021). 

Doch welche Auswirkungen hat die Fütterung der Schlangen auf das Tierwohl? Eine Antwort hierauf liefert eine Dissertation aus dem Jahr 2011. Für diese wurde eine Umfrage unter Schlangenhalterinnen und Schlangenhaltern durchgeführt. Hierbei gaben 48 % der befragten an, nur lebendige Futtertiere zu verfüttern, 31 % verfütterten sowohl lebende als auch tote Tiere und 21 % verfütterten ausschließlich tote Futtertiere. Zudem ergab die Umfrage, dass 17 % der durch die Befragten gehaltenen Schlangen ausschließlich lebende Futtertiere annehmen. Da das Verfüttern lebender Tiere auch mit einer Verletzungsgefahr für die Schlangen einhergeht und diese so auch mehr Krankheitserregern ausgesetzt werden, liegt eine Vermeidung der Lebendfütterung aber auch im Interesse der Schlangenhalterinnen und -halter selbst (Barop 2011). Da wie zuvor schon erwähnt auch bei der Haltung von Freigänger Katzen davon auszugehen ist, dass die Katzen sich selbst lebende Beutetiere fangen, stellt sich die Frage, wie viele lebende Futtertiere eine Schlange im Gegensatz zu einer Katze „erbeutet“. Auch hier liefert die Umfrage von 2011 Hinweise: Der Mittelwert für die Häufigkeit der Fütterungen lag bei 11,9 Tagen, der Median bei sieben Tagen (Barop 2011). Dem Tierschutzbund zufolge isst eine ausgewachsene Kornnatter etwa eine bis drei Mäuse alle zwei bis drei Wochen. Zudem ließen sich Kornnattern meist problemlos an tote Futtertiere gewöhnen (Deutscher Tierschutzbund e.V. 2023). Damit dürften die meisten Schlangen weniger lebende Tiere „erbeuten“ als eine durchschnittliche Katze.

Das Tierwohl der Schlangen selbst

Die Frage nach dem Tierwohl bei Terrarientieren, darunter auch Schlangen, in Gefangenschaft ist aktuell noch nicht vollständig zu beantworten. Immer wieder kommen neue Erkenntnisse über das Verhalten und die Fähigkeiten der Tiere und damit einhergehende Bedürfnisse ans Licht (z.B. Warwick et al 2021, Nagabaskaran, Skinner & Miller 2022). Zudem sind auch Reptilien in der Lage, zu lernen und Probleme zu lösen (Torrini 2021). Auch bei Reptilien geben das Verhalten und der Gesundheitszustand Aufschlüsse über das Wohlbefinden der Tiere. So sind Stereotypien, stressbedingtes Verhalten und haltungsbedingte Gesundheitsschäden bei diesen Tieren ebenfalls bekannt und können meist durch eine Verbesserung der Haltungsbedingungen vermieden beziehungsweise aufgehalten werden. Wenn Reptilien unter ihren Haltungsbedingungen leiden, wird dies also auch erkennbar, wobei hierzu noch weitere Forschung notwendig ist (Warwick, Arena & Steedman 2019 und Hollandt, Baur & Wöhr 2021). Verschiedene Studien an Schlangen kamen zu dem Ergebnis, dass die Tiere ausreichend große (in dem Terrarium muss sich die Schlange vollständig gerade ausstrecken können, bei viel kletternden Tieren muss dies auch vertikal möglich sein), komplex eingerichtete Terrarien benötigen, die eine Vielzahl von Verhaltensweisen ermöglichen und den Tieren Kontrolle über die auf sie einwirkenden Umweltfaktoren und ihre Sichtbarkeit ermöglichen (Hoehfurtner et al. 2021, Nagabaskaran, Skinner & Miller 2022 sowie Hollandt, Baur & Wöhr 2021 und Warwick et al 2021). Als geeignete Möglichkeiten zur Überprüfung des Tierwohls sind neben dem Überprüfen des Gesundheitszustands auch eine systematische Beobachtung des Verhaltens (gegebenenfalls mit Kameras) während der Aktivitätsphase der Tiere und die Anwendung von Präferenz-Tests sinnvoll (Hoehfurtner et al. 2021, Nagabaskaran, Skinner & Miller 2022 sowie Hollandt, Baur & Wöhr 2021). 

In der Umfrage von 2011 entsprach die Größe von 45 % der Terrarien von Kornnattern den Mindestanforderungen der Sachverständigengruppe für tierschutzgerechte Haltung von Terrarientieren. Bei Pythons war dies bei 59% der Terrarien der Fall. Hier herrscht (Stand 2011) also noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Allerdings gaben 98% der Schlangenhalterinnen und -halter an, ihren Tieren Kletteräste zur Verfügung zu stellen und 99,6% der befragten gaben an, ein Badebecken bereit zu stellen. 76 % der Halter stellten mindestens einen Unterschlupf pro Tier bereit (Barop 2011). Barop kommt zu dem Ergebnis, dass Importe von Schlangen aufgrund der hohen Todesrate während des Transports und Anpassungsproblemen von Wildfängen verringert und durch Nachzuchten aus Deutschland ersetzt werden sollten (Barop 2011). 

Züchterisch bedingte Leiden und Nachteile

Züchterisch bedingte Leiden und andere Nachteile sind bei einer Vielzahl von Tieren beobachtbar. Besonders stark finden sich derartige bewusste Verringerungen der Lebensqualität und Überlebensfähigkeit der Tiere jedoch bei domestizierten Tieren. Ein weit verbreitetes Beispiel von Qualzuchtmerkmalen bei domestizierten Tieren ist die Hunde- und Katzenzucht. Bei beiden Tierarten (insbesondere in der Rassezucht) sind Qualzuchtmerkmale stark verbreitet. Diese reichen von Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie) über Deformationen des Skeletts (beispielsweise extrem kurze Beine, abfallende Rücken, verkürzte Wirbelsäulen, verkürzte Schwänze, Katzen mit geknickten Ohren wie die Scottish Fold Katzen), problematische Fellstrukturen und -Farben, über starke Hautfalten bis hin zu extrem großen oder extrem kleinen Tieren. Neben all diesen und anderen offensichtlichen Merkmalen, die zu erheblichem Leid führen können, gibt es zudem viele erblich bedingte Krankheiten, die bei der Rassezucht billigend in Kauf genommen werden. Auch die Hybridisierung domestizierter Tiere mit Wildtieren geht mit großem Tierleid einher und die entstehenden Tiere sind als Haustiere oft ungeeignet (Sachverständigengruppe Tierschutz und Heimtierzucht 2005).

Derartige Probleme durch die Zucht bestehen allerdings auch bei Schlangen, da oft das Aussehen als Zuchtziel alleiniger Fokus ist. Ein Beispiel hierfür ist das Spider-Gen bei Königspythons. Auch Albinismus ist für Tiere, die UV-Lichtquellen gezielt aufsuchen (z.B. Königspythons), als Nachteil zu werten (Hollandt, Baur & Wöhr 2021). Hier gilt es, eine einheitliche rechtliche Definition von Qualzuchtmerkmalen bei Tieren zu schaffen, die eine effektive Durchsetzung des bereits bestehenden Verbots von Qualzuchten sicherstellt. 

Warum halten Menschen Reptilien?

Die Frage, warum Menschen Reptilien halten, ist noch immer kaum erforscht und verschiedene Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Azevedo et al kamen im Zuge ihrer Befragung von Reptilienhalterinnen und -Haltern in Portugal zu dem Ergebnis, dass die Gründe für das Halten von Reptilien ähnliche sind, wie die für die Haltung traditioneller Haustiere. Ein großer Teil der Befragten gab an, das gehaltene Reptil als Familienmitglied zu betrachten. Allerdings wurde Schlangen durch die Befragten weniger soziale Fähigkeiten zugeschrieben und sie wurden weniger als andere Reptilien als Familienmitglieder betrachtet (Azevedo et al 2022). Eine Onlineumfrage zu Erwünschtheit von Eigenschaften exotischer Haustiere kam zu dem Ergebnis, dass die Befragten nachgezüchtete, in der Natur häufig vorkommende und auf dem Markt in großer Zahl verfügbare Tiere bevorzugten. Auch seltene genetische Varianten dieser Tiere wurden bevorzugt. Als Gründe für die Haltung exotischer Haustiere gaben die Befragten am häufigsten an, sich um das Tier kümmern zu wollen, von ihm lernen zu wollen und von der Spezies begeistert zu sein (Hausmann et al 2023).

Fazit

Neue Erkenntnisse bezüglich geistiger Fähigkeiten und damit einhergehender Bedürfnisse von Tieren, von Wirbellosen über Reptilien und Fische bis hin zu Säugetieren, führen auch zu einem Wandel der Einstellung der Gesellschaft zu Tierhaltung, der Nutzung von Tieren und dem Tierwohl. Hierdurch stellt sich auch zunehmend die Frage nach dem Tierwohl und ob und wie dieses in Gefangenschaft gewährleistet werden kann. Es liegt in der Verantwortung jedes Tierhalters und jeder Tierhalterin, sich vor der Anschaffung eines Tieres eingehend über dieses zu informieren und permanent weiterzubilden. Die aktuellen Debatten und auch die anstehende Überarbeitung des deutschen Tierschutzgesetzes haben das Potential, einen zeitgemäßen Umgang mit Tieren zu finden und unethische Praktiken zu beenden. 

Aquarien- und Terrarientiere sind für viele Menschen noch immer undurchschaubar und ihre Bedürfnisse schwer einzuschätzen. Es ist daher besonders wichtig, eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte Debatte zur modernen Tierhaltung zu führen und Wissen über Aquarien- und Terrarientiere in der Gesellschaft zu fördern. Nur so können Vorurteile abgebaut und die Interessen der Tiere und ihrer Halterinnen und Halter gewahrt werden. Eine ungerechtfertigt einseitige Berichterstattung schadet den Tieren vieler Arten, indem sie den Blick von artübergreifenden Problemen ablenkt.

Verwendete Literatur

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