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Interview: Social-Media-Arbeit für den VDA in der Praxis

Lesezeit: 4 Minuten

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Seit Sommer 2022 kümmern sich Hanna Felber und Tim Wierczinski (beide 23 Jahre jung) um den Auftritt des VDA in den Sozialen Medien. Im Interview sprechen die beiden über Chancen und Herausforderungen ihrer Arbeit.

Liebe Hanna, lieber Tim, einige VDA-Mitglieder kennen Euch vielleicht noch nicht. Mögt Ihr Euch kurz vorstellen?
Hanna: Mein Name ist Hanna Felber und ich mache aktuell ein duales Studium im Bereich BWL mit der Fachvertiefung Marketing und digitale Medien. Ich arbeite und studiere also parallel. Mit meiner Tätigkeit beim VDA möchte ich meine Fähigkeiten im Bereich der Social-Media-Planung noch weiter ausbauen.

Tim: Mein Name ist Tim Wierczinski und ich studiere auch dual BWL mit derselben Fachrichtung wie Hanna. Ich habe während meines Studiums bereits Erfahrungen rund um das Thema Social Media gesammelt und freue mich, beim VDA im Referat Online tätig zu sein.

Wie sieht Eure Arbeit für den VDA konkret aus?

Tim: Grundsätzlich wollen wir natürlich den Leuten die Vivaristik näherbringen und sie dafür begeistern und zusätzlich die Bekanntheit des VDA erhöhen. Andererseits versuchen wir so viele Menschen wie möglich durch die Sozialen Medien auf die Website des VDA zu locken, um erste Kontaktpunkte mit dem Verband zu schaffen und aktive Mitglieder über Neuigkeiten auf unserer Website zu informieren. Primär posten wir auf Instagram und Facebook kurze Vorschau-Texte von Beiträgen oder Videos, die auf der Website beziehungsweise auf dem YouTube-Kanal vom VDA veröffentlicht werden. Für diese Posts erstellen wir dann aussagekräftige Fotos, um die Nutzer visuell anzusprechen und seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Hanna: Für diese Bilder haben wir uns ein einheitliches Design überlegt, welches eine Art „Welle“ in der rechten Ecke beinhaltet sowie eine hervorgehobene Überschrift. Neben den Inhalten von der Website posten wir hin und wieder Neuigkeiten aus dem Hobby der Vivaristik. Dazu recherchieren wir im Web und stoßen dabei beispielsweise auf Meldungen von neuen Spezies, welche wir dann mit unseren Followern teilen.

Und wie seid Ihr überhaupt zum VDA gekommen?

Tim: Mein Arbeitgeber, bei dem ich mein duales Studium absolviere, ist die JBL GmbH & Co. KG. Dort hat mich Matthias Wiesensee gefragt, ob ich Lust daran hätte, den Social-Media-Auftritt des VDA zu übernehmen. Da ich seit meinem 17. Lebensjahr aktiv im Hobby der Aquaristik bin, war ich natürlich sehr interessiert.

Hanna: Ich wurde durch Tim vom Aquaristik-Virus angesteckt und wir haben in unserer Wohnung gemeinsam ein 390-Liter-Südamerika-Becken und ein kleines 84- Liter-Becken mit Garnelen und Funkensalmlern. Seitdem Tim beim VDA angefangen hat, engagiere auch ich mich für den Verband. Neben Instagram und Facebook betreut Ihr auch den VDA-YouTube-Kanal.

Wie sind die Aufrufzahlen bisher?

Tim: Die Aufrufzahlen sind gut, wenn man bedenkt, dass es sich um recht komplexe Inhalte handelt. Bisher haben wir „nur“ die Vorträge der 2. Artenschutztagung in Thannhausen und des AKWB-Jahrestreffens 2022 veröffentlicht.

Hanna: Interessant ist YouTube für uns außerdem, da wir dort die Veranstaltungen als Livestreamen anbieten können. So ermöglichen wir es unseren Mitgliedern, den Veranstaltungen online zu folgen. Und falls jemand weder vor Ort noch live im Stream mit dabei ist oder sich die Vorträge noch mal anschauen möchte, findet man fast alle Beiträge auf YouTube.

Wird der VDA künftig noch auf weiteren Social-Media-Plattformen aktiv werden?

Hanna: Seit dem 16. Januar ist der VDA auch auf LinkedIn vertreten. Dort wollen wir primär Unternehmen, politische Größen, Geschäftsleute und Werbepartner aus der vda-aktuell erreichen.

Der VDA will jünger werden. Ihr seit beide 23, welche Tipps habt Ihr für den Verband, um mehr jüngere Mitglieder zu gewinnen?

Tim: Durch noch mehr Engagement auf Social Media kann man am besten junge Leute auf den VDA aufmerksam machen. Dies ist eine herausforderende Aufgabe, denn viele junge Leute sind sich nicht dessen bewusst, dass unser Hobby auch eine politische Dimension hat und dass eine direkte Verbindung zum Artenschutz besteht. Deshalb ist das Interesse der jungen Leute für solchen Content nicht sehr hoch. Es ist bei Social Media wichtig, einen langen Atem und haben und am Ball zu bleiben, wir versuchen alle zwei Tage einen neuen Post zu veröffentlichen.

Text: Nicolas von Lettow-Vorbeck

Fotos: Hanna Felber, Tim Wierczinski

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