Der Arbeitskreis Wissenschaft des VDA dient dem Austausch mit Akteuren aus der akademischen Wissenschaft und der tiergärtnerischen Praxis.
Der VDA freut sich sehr, dass Eckhard Wiesenthal als neues Mitglied im AK Wissenschaft die Perspektive der privaten, kommunalen und staatlichen Wildgehege einbringt. Eckhard Wiesenthal ist Präsident des Deutschen Wildgehege-Verbandes e.V. (DWV e.V.).
Eckhard Wiesenthal ist mit den Themen der Vivaristik gut vertraut, und freut sich auf einen produktiven inhaltlichen Austausch: „Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Tierhaltung, ob als Hobby oder professionell, hat sich in den letzten Jahrzehnten teilweise stark gewandelt. Politische, ethische, aber auch ökonomische Fragen müssen glaubhaft beantwortet werden, wenn Tierhaltung weiterhin einen zentralen Platz in unserer Gesellschaft haben will. Als DWV denken wir vom Leitbild der Nachhaltigkeit her. Im Sinne eines One-Plan-Approach spielen dabei auch die privaten Halter eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf gemeinsames Denken und Tun!“ so Wiesenthal zu seiner Berufung.
Thomas Münch, Geschäftsführer des VDA, freut sich über Eckhard Wiesenthals Berufung in den AK Wissenschaft: „Die Umweltbildung zählt zu den Themen, an denen wir als VDA verstärkt arbeiten, u.a. durch eine Reihe neuer Kooperationen mit Schulen. Diesbezüglich können wir viel von Eckhard Wiesenthal und dem DWV lernen, insbesondere was die Qualitätssicherung bei Bildungsmaßnahmen betrifft.“
Der DWV e.V. ist eine Fachorganisation etwa 185 Mitgliedern. Der Verband wurde 1970 gegründet. Heute zählen zu seinen Mitgliedern nahezu alle großen und wichtigen privaten, kommunalen und staatlichen Wildgehege der verschiedensten Art, sowie Zoologische Gärten und Tierparks mit auch heimischen Tierarten in der Bundesrepublik Deutschland. Rechnet man die Grundflächen aller DWV-Mitglieder zusammen, so kommt man auf eine ungefähre Gesamtfläche von rund 25.000 ha. Beachtliche 18 Millionen Besucher besuchen die Mitgliedseinrichtungen des DVW jährlich. Der DWV e.V. vertritt die Interessen der Wildgehege gegenüber Politik und Gesellschaft. Dabei kooperiert er mit vielen Partnerinstitutionen und befreundeten Verbänden.
Der Deutsche Wildgehege-Verband setzt dabei einen Schwerpunkt auf Forschung und auf Umweltbildung im Sinne der Nachhaltigkeit: „Moderne fachlich geführte Wildgehege und Wildparks sind Kompetenzzentren im Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz sowie der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Auf der Basis einer artgemäßen Tierhaltung widmet sich der DWV e.V. unter anderem der Erforschung biologischer Zusammenhänge bei Zoo- und Wildtieren. Dazu gehört auch immer mehr die Wissensvermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Zoobesucher im Rahmen der Umweltbildung.“