VDA leitet strategischen Neustart ein: Konsequente Neuausrichtung für eine starke Interessenvertretung
Magdeburg, 08.05.2026 – Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e. V. gegr. 1911 bereitet den Weg für eine umfassende Modernisierung. Durch den Rücktritt des Präsidenten Jens Crueger, des Geschäftsführers Thomas Münch sowie weiterer Funktionsträger wird eine strukturelle Blockade gelöst, die eine Weiterentwicklung des Verbandes zuletzt erschwert hatte. Dieser konsequente Einschnitt ermöglicht es nun, den VDA durch ein Sanierungskonzept und eine offene Mitmach-Kultur zukunftsfähig aufzustellen.
Notwendiger Impuls zur Beendigung des Stillstands
Die personellen Veränderungen sind das Ergebnis eines notwendigen innerverbandlichen Klärungsprozesses. In den vergangenen Jahren war es zunehmend schwieriger geworden, neue Mitarbeiter und Helfer zu gewinnen, da Aufgabenverteilung und Strukturen nicht im erforderlichen Maße modernisiert wurden. Um die Handlungsfähigkeit des Verbandes dauerhaft zu sichern und eine Erneuerung aus der Mitte der Mitgliedschaft heraus zu ermöglichen, wurde dieser klare personelle Schnitt vollzogen.
Der VDA begreift diesen Moment als Chance, die politische Facharbeit und den Service für die angeschlossenen Vereine auf ein neues Fundament zu stellen und den Verband wieder für engagierte Mitstreiter zu öffnen.
Einladung zur Mitgestaltung: Team VDA 2028
Für die anstehende Neuausrichtung steht bereits ein engagierter Kern an Fachleuten bereit, der die Stabilisierung des Verbandes eingeleitet hat. Der VDA betont jedoch ausdrücklich, dass dieser Prozess offen gestaltet ist: Alle Mitglieder, Bezirke und Experten sind eingeladen, sich aktiv an der Neugestaltung zu beteiligen. Das Ziel ist ein Präsidium, das Aufgaben konsequent delegiert und die breite Expertise innerhalb der gesamten Vivaristik wieder wirksam macht.
Im Mittelpunkt steht das Sanierungskonzept „VDA 2028“, das folgende Schwerpunkte setzt:
- Politische Schlagkraft durch Kooperation: Der VDA wird seine Rolle als Interessenvertretung gegenüber Gesetzgebern auf nationaler und EU-Ebene neu definieren. Durch den Ausbau strategischer Partnerschaften und die aktive Mitarbeit in fachrelevanten Dachorganisationen wird die Schlagkraft der Vivaristik massiv erhöht.
- Strukturelle Sanierung: Modernisierung der Geschäftsabläufe und Schaffung transparenter Beteiligungswege für Vereine und Bezirke.
- Offene Verbandskultur: Einladende Strukturen für neue Ehrenamtliche und eine verstärkte Förderung der Jugendarbeit.
Geordneter Übergang und außerordentlicher Verbandstag
Gemäß der Satzung wird zeitnah ein außerordentlicher Verbandstag einberufen. Dieser bietet den Raum für eine demokratische Neubesetzung der vakanten Ämter und die Vorstellung des detaillierten Sanierungsprogramms. Um die Kontinuität in der Verwaltung während der Übergangsphase zu gewährleisten, wird der bisherige Schatzmeister, als letztes gewähltes Mitglied des Präsidiums, den Prozess beratend begleiten.
Starkes Signal an Industrie und Partner
Mit diesem Schritt beendet der VDA eine Phase der internen Stagnation. „Wir schaffen jetzt den Raum für eine moderne Verbandsarbeit. Unsere Partner aus der Industrie und die Fachmedien werden den VDA künftig als noch besser vernetzte, fachlich kompetente und proaktive Interessenvertretung wahrnehmen“, so Schatzmeister Peter Frank.
Über den VDA
Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e. V. gegr. 1911 ist die zentrale Dachorganisation für die Aquaristik und Terraristik in Deutschland. Er setzt sich für den Erhalt, die Förderung und die fachliche Vertretung der Vivaristik sowie den Schutz der Tierhaltung ein.
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Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e. V. gegr. 1911