Hilfe bei kranken Fischen
Das Referat Fischkrankheiten berät Aquarianer, die Probleme mit ihren Tieren haben. Die Beratung ist eine kostenlose Leistung des VDA.
Bitte anrufen, nicht schreiben
Die telefonische Beratung ist von Montag bis Freitag ab 19 Uhr möglich, durch Dieter Untergasser und Roland Lorenzen – tagsüber gehen beide ihrer Arbeit nach.
Bitte schickt bei Problemen mit Fischkrankheiten keine E-Mails. Die Angaben sind fast immer unvollständig, und es folgt eine lange Kette von Nachfragen. Am Telefon lässt sich in wenigen Minuten klären, wofür schriftlich Tage vergehen.
Auf einen Blick
- Montag bis Freitag ab 19 Uhr
- Nur telefonisch, nicht per E-Mail
- Kostenlose Leistung des VDA
Referatsleiter
Dieter Untergasser
Schloßstraße 34
64720 Michelstadt
Telefon: +49 6061 73972
Fax: +49 6061 73762
E-Mail: vda-fischkrankheiten@vda-online.de
Der Arbeitskreis Fischkrankheiten
Wer sich tiefer mit dem Thema befassen will, findet im Arbeitskreis kompetente Ansprechpartner. Die Treffen sind kostenlos, kranke Fische können zur Untersuchung mitgebracht werden.
- Aktuelle Probleme mit Fischkrankheiten und neue Erkenntnisse
- Von Zeit zu Zeit Vorträge
- Wer regelmäßig kommt, lernt die Arbeit mit dem Mikroskop, das Anfertigen von Präparaten und die Diagnose von Fischkrankheiten
Bitte meldet Euch zwei Tage vor dem Termin bei Dieter Untergasser an.
Termin und Ort
Jeden zweiten Samstag im ungeraden Monat
Vivarium Darmstadt
Dr.-Ackermann-Haus
Schnampelweg 4
64287 Darmstadt
Telefon: +49 6151 47651
Der älteste Arbeitskreis des VDA
Der Arbeitskreis geht auf Wochenendseminare Ende der 1960er Jahre zurück. Gegründet wurde er 1969 in Kassel, zunächst als hessische Arbeitsgemeinschaft.
- 1967/68Dr. Gottfried Schubert, Biologe und Referent für Fischkrankheiten im VDA, bietet an der landwirtschaftlichen Hochschule in Stuttgart-Hohenheim Wochenendseminare über Fischkrankheiten an. Auch etliche hessische Aquarianer folgen der Einladung, um mehr über Krankheitsverhütung und -bekämpfung bei ihren Pfleglingen zu hören.
- 1969 – die GründungBei einer Tagung des Bezirkes 18 (Hessen) treffen sich einige der Stuttgarter Seminarteilnehmer in Kassel wieder. Noch am selben Tag wird die „Arbeitsgemeinschaft Fischkrankheiten“ gegründet. Den Vorsitz übernimmt ein Aquarianer aus Egelsbach bei Langen, Treffpunkt ist der Klubraum des Aquarienvereins „Hottonia“ in Darmstadt. Von Anfang an steht der Biologe Dr. Günter Schmidt aus Roßdorf mit Rat und Tat zur Seite und vermittelt in Kursen die sachgemäße Untersuchung von Fischen, das rechtzeitige Erkennen von Krankheiten und deren Bekämpfung.
- 1971Karl Wilfried Hamel, Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft, wird zum Vorsitzenden gewählt.
- Umzug ins Vivarium DarmstadtAls die Räume der „Hottonia“ nicht mehr zur Verfügung stehen, bietet Dr. Heinz Ackermann, Leiter des Vivariums Darmstadt, den Aufenthaltsraum seines kinderfreundlichen Zoos als Treffpunkt an. Dort werden die häufigsten Krankheiten in Praktika behandelt, Theorie und Praxis in ausgewogenem Verhältnis. Im Vordergrund steht die Vorbeugung durch Aquarienhygiene: Wasseruntersuchung, Filtertechnik, Belüftung und Bepflanzung.
- Aus Hessen wird BundesebeneNach fünf Jahren ist die Arbeitsgemeinschaft durch Mundpropaganda über die Grenzen des Bezirkes 18 hinaus bekannt. Der damalige VDA-Präsident Rolf Wasner regt die Ausweitung auf Bundesebene an – so entsteht der VDA-Arbeitskreis „Fischkrankheiten“, der damit der älteste Arbeitskreis des VDA ist. Auch Dr. Gottfried Schubert findet nun mit seiner Mitarbeiterin den Weg in den Kreis, den er selbst angestoßen hatte, und fährt über zwei Jahre regelmäßig nach Darmstadt.
- Neuer TagungsortNach der Verlegung in das Institut für Naturschutz und Landschaftspflege der Stadt Darmstadt steht ein besserer Arbeitsraum zur Verfügung. Dr. Günter Schmidt ist beruflich nach Süddeutschland verzogen; als kompetentester Mitarbeiter folgt Manfred Lauer aus Saarbrücken, aus den 70er Jahren durch die Fernsehsendungen „Der Fischdoktor im Saargebiet“ bekannt.
- 1979Dieter Untergasser kommt zum Arbeitskreis. Seine Referate über Anatomie, Physiologie und Pathologie der Fische bestimmen die Tagungsthemen der nächsten Jahre.
- Die 80er JahreDie Technik hält Einzug: Untergasser führt die Teilnehmer in die Fotografie und das Filmen durch das Mikroskop ein – eine unschätzbare Hilfe und zugleich Dokumentation. Inzwischen umfasst sein ichthyopathologisches Archiv etwa 15.000 Dias und über 1.000 Film- und Videoszenen. Er hat mehrere Filme über Mikroskopie und Fischkrankheiten herausgegeben und vier Bücher geschrieben, die in mehreren Sprachen weltweit erschienen sind.
- Ab 1998/99Erneut werden Lehrgänge über die Krankheiten unserer Aquarienfische angeboten. Neue Erkenntnisse, neue Medikamente und neue Mitarbeiter sorgen dafür, dass es nicht bei einer Wiederholung bleibt.
Für eine Mitarbeit im Arbeitskreis werden keine besonderen biologischen Vorkenntnisse benötigt: Die Arbeit mit dem Mikroskop, die Anfertigung der Präparate und die Untersuchung von Fischen wird den Mitgliedern vermittelt. Während offizielle Untersuchungsstellen für eine Fischuntersuchung oft ein Honorar verlangen, ist sie hier für VDA-Mitglieder kostenlos – kein Wunder, dass Aquarianer aus einem Umkreis von bis zu 400 Kilometern den Weg zu den Veranstaltungen in Darmstadt finden.

Eckdaten
- Gegründet 1969 in Kassel
- Ältester Arbeitskreis des VDA
- Rund 15.000 Dias und über 1.000 Filmszenen im Archiv
- Teilnehmer reisen aus bis zu 400 Kilometern an
- Untersuchung für VDA-Mitglieder kostenlos
