Blog-Artikel aus der Kategorie „Naturschutz“

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    Dr. Markus Baur ist Fachtierarzt für Reptilien und Leiter der Auffangstation für Reptilien, München. Anlässlich des Welt-Schlangentages 2018 sprach er mit uns über Schlangen und ihre Halter.


    Halten Sie privat Schlangen?

    Nein, ich halte privat Schildkröten und habe nur beruflich mit Schlangen zu tun.


    Wie viele Tiere leben aktuell in der Reptilienauffangstation?

    Im Moment haben wir in der Auffangstation etwa 1200 bis 1300 Tiere. Das sind vor allem Reptilien von der Eidechse über die Riesenschlange bis zum Alligator. Wir nehmen aber auch andere kleinere exotische Tiere wie Waschbären, Silberfüchse oder Affen auf, die wir zum Teil von Tierheimen übernehmen, mit denen wir kooperieren. Neben Schildkröten machen die Schlangen den größten Teil der

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    Der 16. Juli ist Weltschlangentag. Aktionen und Informationsveranstaltungen an diesem Tag sollen dazu beitragen Vorurteile gegen Schlangen abzubauen und ihren biologischen Nutzen betonen.

    Bei uns Deutschland gibt es nur wenige und nur harmlose Arten, die uns nur selten begegnen. Angeheizt durch die öffentliche Diskussion über die Haltung von "Exoten" und wiederholte Berichterstattung über entwichene oder ausgesetzt Tiere, vermuten Viele beim Anblick einer Schlange sofort, es mit einem fremdländischen Gefahrtier zu tun zu haben. Dabei kommt es immer wieder vor, das einheimische, streng geschützte Arten wie Ringelnattern von unkundigen Menschen getötet werden. Darum ist es wichtig, dass die allgemeine Kenntnis über einheimische Schlangen besser wird.

    Es

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    Die Grundwanze, Aphelocheirus aestivalis, kann aufgrund einer besonderen Atemstruktur, eines Plastrons, zeitlebens untergetaucht am Boden von Gewässern leben und dabei den Sauerstoff atmen, der aus dem Wasser in ein Luftpolster diffundiert. Die Tiere sind jedoch an nicht zu warme und vor allem relativ schnell fliessende Gewässer gebunden. Den ersten Wanzen begegnete ich beim VDA-Jugendcamp 2012 wo wir sie in der Warnow fanden. Später fanden die Wanzen mich, als ich beim Kanufahren von einer Wanze in den Fuß gestochen wurde. Die Tiere haben sogar im Aquarium Eier abgelegt, zur Aufzucht kam es aber leider nicht.
    Wer ein bisschen was über das besondere Atmungsverhalten der Tiere informieren möchte, kann das hier nachlesen. Es soll voin den Tieren auch geflügelte Formen geben.


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    vda-online.de/easymedia/image/167/Im Internationalen Zoo-Jahrbuch des Jahres 2013 beschäftigt sich der Wissenschaftler, Systematiker und Kenner der südamerikanischer Fischfauna, Professor Roberto Esser dos Reis von der Universität Rio Grande do Sul in Brasilien mit der Gefährdung der Südamerikanischen Fischfauna (Reis 2013). Professor Reis ist Mitglied der weltweiten „Freshwater Fish Specialist Group“ sowie der „Species Survival Commission“. Die „International Union for Conservation of Nature“ (IUCN), das größte Global arbeitende Natur- und Artenschutznetzwerk, berät er in biologischen Fragen beim Schutz gefährdeter Fischarten.


    vda-online.de/easymedia/image/166/Prof. Reis geht in seinem Artikel auf die Gefährdung der nach neueren Schätzungen 6000 bis 8000 Arten an Süßwasserfischen

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    Der von der EU im November 2012 veröffentlichte Beschluss, aufgrund der Ergebnisse einer EFSA-Studie, den Import, den Handel, die Verbreitung und Weitergabe von Apfelschnecken der Gattung Pomacea in die EU und innerhalb der EU zu verbieten, betrifft auch die Aquarianer. Hier nun einige Hintergrundinformationen.


    Apfelschnecken der Gattung Pomacea sind, ursprünglich aus Südamerika stammend, weltweit verbreitete Arten, die in einigen Ländern absichtlich zum Zweck der Ernährung und der Freihaltung von Gewässern von Wasserpflanzen eingeführt wurden, sich in einigen asiatischen Ländern aber mittlerweile zu einer Plage entwickelt hatten (Hayes et al. 2008). Dazu gehört in Asien unter anderem die Art Pomacea diffusa, deren Verbreitung man dort dem Aquarienhandel zuschreibt.


    Viel mehr Schaden

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    vda-online.de/easymedia/image/163/In meiner Jugend gehörte das im Bild zu sehende leicht süßlich riechende Drüsige Springkraut an den Flüssen in Oberfranken zum gewohneten Bild. Jedes Jahr spross es nach der Schneeschmelze aus den Kiesflächen am Ufer und vermehrte sich so rasch, dass es weite Bereiche besiedelte. Sumpfbiber (Nutria) findet man im Osten von Deutschland nicht selten, entkommen oder befreit aus Pelztierzuchten. Sumpfschildkröten sah ich in Berlin beim Beobachten von Erbsenmuscheln in den Teichen im Tiergarten. Fallopia, der japanische Knöterich kommt häufig vor, den Götterbaum kenne ich gut, weil Raupen von Samia cynthia daran fressen, Ambrosia-Pollen ist allergen. Und die Siebenpunkt-Marienkäfer meiner Kindheit werden offenbar auch selten. Dafür gibt es seit ungefähr

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