Die wichtigste Elektrik - und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn man nicht gerade ein "Holländisches Pflanzenaquarium" einrichten will, wird man heute keine Leuchtstoffröhren mehr verwenden.


Beleuchtung

Zur Beleuchtung nutzt man heute preiswerte LED-Röhrenleuchten, die wenig Strom verbrauchen. Man sollte weder kaltweiß- noch warmweiß-Röhren kaufen, sondern neutralweiße. Die Steuerung der Beleuchtungsdauer (etwa 10 bis 12 Stunden täglich) ist mit Schaltuhren kein Problem.


Regelheizer

Neben der Beleuchtung sind weitere technische Geräte anzuschaffen, die auf die Größe des Aquariums (das Fassungsvermögen) abzustimmen sind. Unverzichtbar ist ein Regelheizer, der die Wassertemperatur im Bereich von 24 bis 26 °C hält, einer Temperatur, die den meisten tropischen Zierfischen behagt. Steht das Becken in Wohnräumen, sollte er so dimensioniert sein, dass die Wattleistung etwa halb so groß ist wie das Wasservolumen des Aquariums. Zur Kontrolle der Temperatur eignen sich vor allem Klebethermometer, die nicht zerbrechen können.


Filter

Das Wasser muss ständig bewegt und geklärt (gefiltert) werden. Das besorgt ein Außenfilter, der mit einem vergossenen, gegen Wassereinwirkung geschützten - auf geringe Wattzahl achten! - Elektromotor arbeitet. Dieser treibt einen Kreisel an (Kreiselpumpe). Das Aquarienwasser gelangt nach dem Überlaufprinzip in einen Filtertopf, durchfließt die Filtermaterialen (Tonröhrchen, Bio-Igel oder Perlonfaser als Grobfilter; Filterwatte als Feinfilter, Filtermatten) und wird, auf diese Weise gesäubert, ins Aquarium zurückgepumpt. Dies sollte so geschehen, dass die Wasseroberfläche bewegt und ein Gasaustausch erreicht wird. Auf eine Durchlüftung mit einer (oft störend brummenden) Membranpumpe kann man dann verzichten.


Filtermatten "Grobe" und "feine" Filtermatten sind sehr beliebt. Bioigel Für größere Filterbehälter eigenen sich Bio-Igel gut. Tonröhrchen Diese Tonröhrchen nehmen viel Schmutz auf.



Sicherheit

Es versteht sich von selbst, daß man nur technisches Gerät verwendet, das mit VDE- oder TÜV-Zeichen (GS - "Geprüfte Sicherheit") versehen und für den aquaristischen Gebrauch geeignet sind, was vor allem für Geräte gilt, die im Wasser betrieben werden. Alle Verbraucher sollten über einen FI-Schalter ("Fehlerstrom-Schutzschalter") betrieben werden.


Überschwemmungen

Gegen Glasbruch und Schäden durch Auslaufen eines Aquariums kann man sich versichern, was für Mietwohnungen bzw. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wichtig ist. Sprechen sie mit dem Agenten ihrer Hausrat- und/oder Haftpflichtversicherung oder treten Sie dem VDA bei. Im Mitgliedbeitrag ist Versicherungsschutz inbegriffen!


Glasbruch Auch dickere Scheiben können bersten. Man sollte versichert sein!

Text: Uwe Werner